Russische Märchen |
|
|
Unsere Russische Märchensammlung:
Die elf Schwäne Im Palast des Königs findet der Geburtstag der Prinzessin statt. Diese ist aber seit vielen Jahren verschwunden. Auf Befehl des Königs haben sich nun alle Jungfrauen mit Namen Elisa im Palast einzufinden. Denn so wurde die Prinzessin gerufen und so hofft der König sie wieder zu finden. Elisa begibt sich auf den Weg zum Palast. Der König fühlt sich genarrt und erkennt nicht mehr seine eigene Tochter. Zu viele Jahre sind vergangen. Da erscheint Elisa ihre verstorbene Mutter. Sie erzählt ihr, dass Elisa als einzige Tochter des Königs geboren wurde. Sie war der Stolz der Mutter und ihrer elf Brüder. Eines Tages musste die Mutter die Welt verlassen und der König führte eine neue Königin ins Schloss. Doch diese entpuppte sich als böse Hexe, die das Herz des Königs verwirrte, Elisa verstieß und von den Brüdern trennte. Die Mutter rät ihr nun, ihre Brüder zu suchen, damit die Gerechtigkeit triumphiert und das Gute das Böse besiegt. Elisa begibt sich sofort auf die Suche. Auf ihrem Weg erzählt ihr jeder, dass ihnen keine elf Prinzen begegnet sind, allerdings elf Schwäne gesichtet wurden. Sie folgt der Fährte und begegnet am Meer endlich ihren Brüdern. Sie erzählen ihr von ihrem Schicksal. Sobald sich die Sonne über die Erde erhebt verwandeln sie sich in Schwäne. Nur im Dunkel der Nacht dürfen sie Menschen sein. Von der Mutter erfährt Elisa, dass nur sie ihre Brüder erlösen kann. Für jeden von ihnen muss sie ein Brennnesselhemd flechten und darf während der ganzen Zeit kein einziges Wort sprechen. Sie beginnt sofort mit der Arbeit, sammelt Nesseln und zerknetet sie mit den blanken Füssen. Wird Elisa es schaffen, ihre Brüder von dem Zauber zu befreien?
Väterchen Frost - Abenteuer im Zauberwald "Es waren einmal vor langer, langer Zeit ein alter Mann und eine böse, alte Frau. Die hatten zwei Töchter..." Die eine, Nastjenka, ist fleißig und wunderschön und die Tochter des Alten. Die andere, Marfuschka, ist faul und hässlich und die Tochter der bösen Alten. Nastjenka leidet sehr unter der Stiefmutter, die nur Augen für ihre eigene Tochter hat. Eines Tages begegnet Nastja im Wald dem jungen, eitlen Pralhans Iwan, der sich Hals über Kopf in sie verliebt. Als Iwan aus lauter Hochmut eine Bärenmutter töten will, verwandelt ihn eine Waldmännlein vor den Augen des Mädchens selbst in einen Bären. Erst mit dem Erfüllen einer guten Tt bekommt er seine menschliche Gestalt wieder zurück. Sofort begibt sich der Jüngling auf die gefährliche Suche nach seiner Liebsten. Doch Nastjenka wurde inzwischen von der bösen Stiefmutter verstoßen, das sämtliche Freier nur um die Hand Nastjas anhielten, anstatt ihrer Tochter Marfuschka den Hof zu machen. Allein und verzweifelt trifft Nastjenka schließlich im tiefverschneiten Wald auf Morosko - Väterchen Frost...
Die Nachtigall Der Geselle Evan und seine Freundin Maria sitzen verliebt auf einer Wiese, als sie plötzlich der Hilfeschrei eines guten Zauberers aufschreckt. Während sie versuchen, ihn aus dem Baum zu befreien, wird Evan von Soldaten mitgenommen. Es stellt sich heraus, dass er der verschollene Thronnachfolger des verstorbenen Königs ist. Evan genießt das Leben am Hofe, doch Maria kann ihn nicht vergessen. Mit Hilfe des Zauberers, den sie damals gerettet hat, verwandelt sie sich in eine Prinzessin und erweckt somit wieder das Interesse Evans.
Ein uraltes Märchen Im Wirthaus führen Marionetten für den Puppenspieler ein Stück auf. - Ein Soldat besiegt eine Hexe, gewinnt einen Schatz, erhält vom Zauberer ein Feuerzeug. In der Stadt verschenkt er sein Gold und verarmt. Er benutzt das Feuerzeug, wünscht sich die Prinzessin herbei, tanzt mit ihr über Dächer. Der König fordert, die Prinzessin soll den Erstbesten heiraten. Ein Rätsel ist zu lösen. Der Soldat löst es. Da er arm ist, soll er sterben. Der Zauberer hilft, nimmt das Feuerzeug an sich. Das Paar findet in Liebe zueinander. - Der Puppenspieler zieht weiter.
Das fliegende Schiff Es war einmal - hinter dunklen Wäldern, hinter öden Sandwüsten... - Dort lebte der Recke Kotigoroschko mit seiner Mutter und seiner Schwester Aljonka. Als Aljonka eines Tages von einem bösen Drachen in sein fernes, entlegenes Land entführt wird, begibt sich Kotigoroschko auf den beschwerlichen Weg, um seine Schwester zu befreien. Allerorten lauern Gefahren. Überall bekämpfen ihn die untertänigen Diener des Drachen. Aber immer wieder helfen dem tapferen Recken auch gutherzige Menschen die abenteuerliche Reise zu bestehen: Sie überreichen ihm ein Schwert, geben ihm Lebenswasser und ein fliegendes Schiff, das aus einer Wundereiche gefertigt wurde. Schließlich betritt Kotigoroschko das Reich des Drachens...
Iwan und Marja Im Reich des Zaren Jewstignej XIII. ist ein Freier für die Zarentochter Agrafena eingetroffen. Es ist ein ausländischer Prinz, der sogar die neueste technische Errungenschaft, ein Grammophon, als Geschenk mitgebracht hat. Doch da erscheint plötzlich der Räuber Solowoi, begleitet von seinen Kumpanen und der Baba Jaga, vor dem Stadttor und pustet den Prinzen einfach weg. Für Agrafena singt Solowoi Liebeslieder zur Gitarre. Der Zar ist sehr erbost und befiehlt dem Soldaten Iwan, den Räuber zu verjagen. Iwan besiegt den Räuber schließlich in einem Rätselwettstreit und soll nun die Zarentochter als Lohn erhalten. Doch viel lieber wäre Iwan eine Woche Urlaub, damit er endlich seine Braut Marja heiraten kann. Der Zar findet es unverschämt, dass Iwan es wagt sein Angebot abzulehnen und wirft ihn in ein Gefängnis. Daraufhin begibt sich Marja auf den Weg, um ihren Geliebten zu befreien...
Finist, heller Falke Es war einmal in einem kalten, düsteren Land. Ein Schurke namens Rotbart versetzte das Volk in Angst und Schrecken. Der einzige, der Rotbart und seinen finsteren Zaubertricks das Wasser reichen konnte, war der junge und starke Recke Finist. Doch dieser war spurlos im tiefen Wald verschwunden. Ein fürchterliches Waldungeheuer soll ihn verschlungen haben. Trotz aller Warnungen begaben sich seine Freunde auf eine gefährliche Suche, um das Land von allem Bösen zu befreien.
Das Märchen von der verlorenen Zeit Petja, Schüler der dritten Klasse, kommt morgens nur schwer aus dem Bett und trödelt auch sonst den ganzen Tag herum. So fällt er einem bösen Zauberer in die Hände, der den Schulkindern alle verbummelte Zeit wegschnappt, um sich daraus Verjüngungskuchen zu backen. Der Zauberer wird jung, während Petja sich in einen Großvater mit weissem Bart verwandelt. Niemand erkennt ihn. Und weil er nichts gelernt hat, besitzt er noch nicht einmal so viel Geld, um sich ein Stück Gebäck zu kaufen. Im Zauberwald erfährt er von drei anderen verwandelten Kindern. Wenn er sie findet und sie gemeinsam die Zeiger einer Uhr um drei Runden zurückdrehen, hat der Spuk ein Ende. Die abenteuerliche Suche beginnt...
Märchen in der Nacht erzählt Zwei junge Burschen sind auf ihrer Suche nach einer Herberge von der Dunkelheit überrascht worden. Sie fürchten sich, weil in den Wäldern eine Räuberbande ihr Unwesen treiben soll. In einer alten Spelunke finden sie schließlich notgedrungen Quartier. Dort erzählen sie sich mit den anderen Gästen Geschichten, um sich gemeinsam die Angst vor den Räubern zu vertreiben. Nach einiger Zeit gesellt sich eine junge Gräfin mit ihrer Begleitung zu ihnen. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Bräutigam. Plötzlich kommen tatsächlich die Räuber. Sie haben es auf die Gräfin abgesehen, weil sie sich für sie ein hübsches Lösegeld erhoffen. Aber da haben die Räuber ihre Rechnung ohne die jungen Burschen gemacht
Der Reiter auf dem goldenen Pferd In einem baschkirischen Dorf feiert ein junges Paar Hochzeit. Die beiden sind glücklich, seit sie die Rose der Liebenden geschenkt bekamen. Doch die Hexe orakelt ihrem Meister, einem Zauberer, dass diese Verbindung seine Macht zerstören wird. Der junge Recke wird deshalb in einen tiefen Schlaf versetzt. Als er wieder erwacht, muß sich der Zauberer etwas neues ausdenken, um das Paar zu trennen. Er schickt einen Sänger, der die junge Frau entführen soll. Als das misslingt, wird ein gewaltiges Steinmonster beauftragt, sie zu vernichten. Dem Sänger tut das Mädchen leid, und er rettet es. Ohne zu wissen, dass es seine leibliche Schwester ist, wendet er sich nun mit ihr gemeinsam gegen den Zauberer. Währenddessen stellt der junge Mann ein gewaltiges Heer auf, mit dem er gegen den Bösewicht antritt. Hexe und Zauberer haben allen Grund, um ihre Macht zu bangen. Und nocheinmal erheben sie ihr Haupt...
Das Geheimnis der Festung Simnar Khan, der tyrannische Herrscher einer Felsenfestung, lässt mit einem riesigen Steinblock den Weg eines Flusses versperren, so dass das lebenswichtige Wasser die Felder nicht erreicht und das Land verdörrt. Der tapfere junge Gei-Ges-Kossa und sein Lehrmeister machen sich auf den Weg, den Felsblock zu beseitigen. Ein weiser alter Mann und Schülerin Metanet brauen ein Elixier, mit dem der Boden wieder fruchtbar werden soll. Sie bestehen einige Gefahren, bis der Tyrann besiegt, der Stein beseitigt und das ausgetrocknete Land bewässert werden kann.
Die steinerne Blume Der ehemalige Hirtenknabe Danilo hat es weit gebracht. Ein Steinmetz nimmt ihn bei sich auf und bringt ihm das Handwerk bei. Als der alte Mann erkrankt, will der Junge sein Können verbessern, um seinen Meister einmal ersetzen zu können. Er hört von der Sage der steinernen Blume, die der Sage nach dem, der sie findet, alle Geheimnisse der Kunst offenbaren wird. Auf seiner Suche gelangt er in das Reich und den Bann der Bergkönigin, die ihn zwingt, bei ihr zu bleiben und nie wieder zu den Menschen zurück zu kehren. Doch seine Verlobte macht sich auf den Weg, Danilo zu retten.
Mio, mein Mio Eine gute Fee verhilft dem 9jährigen Bo Wilhelm Olsen zur Flucht aus dem tristen Stockholmer Alltag bei den schikanösen Adoptiveltern. Im paradiesischen "Land der Ferne" findet die Halbwaise den Vater als König über ein Reich der Glückseligkeit vor. Einzig der grausame Ritter Kato trübt das Glück und entführt regelmäßig Kinder in seine Festung jenseits der Landesgrenzen. Furchtlos zieht Bo, der jetzt Mio heißt, in den Kampf und bringt Kato zur Strecke.
Eine Nacht mit Scheherezade Die schöne Scheherezade erzählt eine Geschichte: Am Tag der Geburt ihres Sohnes Asamat erscheint Aisha ein alter Mann, der Asamat ein glückliches Leben voller Liebe prophezeit, sofern dieser seine Prüfungen bestehen würde. Der Weise hinterlässt eine Zauberflöte, die Asmat als jungen Mann vor Unheil beschützen solle. Die Magie dieser Flöte bringt Asamat in die Hauptstadt des Kalifen, wo ihm als Sklaven eine schwere Zeit voller Aufgaben und Prüfungen bevor steht...
Die feuerrote Blume Es war einmal ein Kaufmann. Der hatte drei Töchter. Als er eines Tages auf Reisen ging, versprach er, jeder von ihnen einen Wunsch zu erfüllen. Arina erbat ein Diadem. Akulina einen Spiegel, Aljona aber wollte das purpurrote Blümchen haben, von dem sie in der Nacht geträumt hatte. Lange reiste der Kaufmann herum. Als er das Diadem und den Spiegel längst erhalten hatte, wies ihm ein wunderlicher Alter den Weg zur feuerroten Blume. Der Kaufmann ruderte schließlich immer geradeaus übers Meer, bis er an ein einsames Zauberschloss gelangte. Dort wurde er von einer schönen, aber bösen Zauberin empfangen, die ihn zum Verweilen einlud. Der Kaufmann wollte aber zurück zu seinen Kindern und floh in den Park des Schlosses. Als er dort endlich die feuerrote Blume fand, beschuldigte ihn ein Ungeheuer, sie gestohlen zu haben. Zur Strafe müsse er nun für immer hier bleiben. Der Kaufmann durfte lediglich von seinen Töchtern Abschied nehmen. Während sich die Älteren gedankenlos über ihre Geschenke freuten, begab sich Aljona heimlich auf den Weg zum Schloss...
Das bucklige Pferdchen Der junge Iwan soll mit seinen beiden älteren Brüdern nachts ein Feld bewachen, da es immer wieder von einem Fremden zerstört wird. Während seine Brüder schlafen, entdeckt er den Missetäter: Ein wunderschöner Schimmel, der ihm ein Zauberpferdchen verspricht, wenn er ihn laufen ließe. Iwan wird Stallmeister beim Zaren und er erlebt am Hofe spannende Abenteuer, wobei ihm sein buckliges Pferdchen stets treu zur Seite steht.
Die zwölf Monate Die eitle Königin verlangt in der Silvesternacht nach Schneeglöckchen und bietet dafür einen Korb voll Gold. Aber jeder weiß doch, dass die nur im Frühling blühen! Daraufhin schickt die raffgierige Stiefmutter ihr kleines Mädchen bei einem Schneesturm in die kalte Nacht hinaus. Doch das Mädchen hat Glück. Nach einem beschwerlichen Weg gelangt es an ein Lagerfeuer, wo sich zwölf Brüder versammelt haben - die zwölf Monate. Bruder April mag die Kleine mit dem guten Herzen ganz besonders und will ihr helfen. Im Handumdrehen vertauscht er für eine Stunde mit seinem großen Bruder Januar den Platz und lässt die Schneeglöckchen blühen. Die Freude der bösen Stiefmutter und der Königin ist groß, aber noch größer die Gier nach mehr Gold und mehr Blumen. Die Königin befiehlt, sie an den Platz der blühenden Wiesen im tiefsten Winter zu führen. Aber das Mädchen hatte doch den zwölf Monaten fest versprochen, niemanden das Geheimnis zu verraten!
Das Geschenk des schwarzen Zauberers In einem kleinen Dorf lebt die einsame Witwe Matrjona. Eines Tages klagt sie der Mutter Erde ihr Leid. Wie durch ein Wunder bekommt Matrjona ein Töchterchen geschenkt, das sie wegen ihrer Kornblumenaugen Wassilissa nennt. Das ganze Dorf freut sich über das Glück der Witwe. Wassilissa indes wächst nicht Tag für Tag, sondern Stunde für Stunde heran. Plötzlich erscheint dem Mädchen der schwarze Zauberer und überreicht ihr ein Kästchen mit einem Hochzeitskleid. Wenn Wassilissa dieses anziehe und mit dem Ärmel winke, würde ihr ein Wunsch in Erfüllung gehen. Doch die Mutter warnt sie vor den Gefahren der Truhe. Eines Tages ist ein Fest im Dorfe geplant. Der Schmied Iwan, der sich in die schöne Wassilissa verliebt hat, lädt sie ein. Wassilissa möchte für Iwan die Schönste sein und zieht das Kleid des Zauberers an. Als sie Iwan eine andere küssen sieht, wird das Mädchen zornig und wünscht sich, dass Iwans Augen niemanden mehr ansehen sollen. Iwan erblindet. Von dem schwarzen Zauberer erfährt Wassilissa, dass nur das Wasser des Lebens das Augenlicht des Schmieds zurückgeben kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche. Bei ihren Abenteuern werden sie von zwei lustigen Vogelscheuchen begleitet.
Die schöne Warwara Zar Jeremej reist durchs Land, findet eine Quelle, wird in das Wasserreich von Zar Tschudo-Judo gezogen, verspricht als Lösegeld das, was er in seinem Reich nicht kenne. Es ist der inzwischen geborene Sohn Andrej. Der Zar lässt ihn vertauschen. 18 Jahre später löst er sein Versprechen ein: Andrej springt ins Wasserreich. Tschudo-Judos Tochter Warwara, die zaubern kann und Mensch werden will, soll ihn heiraten. Als der andere Andrej ins Wasserreich springt, kommt eine doppelte Vertauschaktion ans Licht. Warwara erkennt den für sie bestimmten Andrej.
Der Hirsch mit dem goldenen Geweih Als die Zwillinge Maschenka und Daschenka im Wald Pilze sammeln, werden sie plötzlich von der Hexe Baba-Jaga überrascht und in Rehe verwandelt. Die verzweifelte Mutter macht sich auf die Suche nach ihren verlorenen Kindern...
Die verzauberte Marie Fröhlich zieht ein gerade entlassener Soldat mit seiner Trommel des Weges. Da begegnen ihm zwei junge Bären. Verzweifelt bitten sie ihn um Hilfe, weil ihr Großvater unglücklich in eine Falle geraten ist. Der Soldat kann den alten Bären schließlich aus dem Hindernis lösen. Voll des Dankes warnt der Großvater den Soldaten vor dem verzauberten Wald und seinen unheimlichen Bewohnern. Ein grausiges Ungeheuer soll dort nämlich sein Unwesen treiben. Allen Warnungen zum Trotz zieht der Soldat in den Wald und trifft dort auf den kleinen Wanja, der seine Mutter Marie sucht, die von einem Wassergeist entführt worden ist. Der Soldat empfindet großes Mitleid für den Jungen und will ihm helfen. Sofort machen sich beide gemeinsam auf die unbestimmte Suche. Plötzlich erscheint ihnen ein Riese, der sich als Herrscher über alle Moore, Sümpfe und Gewässer entpuppt. Als der Soldat und Wanja begreifen, dass sie den gefürchteten Wassergeist gefunden haben, wollen sie von diesem umgehend wissen, wo er Marie gefangen hält. Daraufhin lädt der Wassergeist beide in seinen Unterwasserpalast ein und Wanja wird vor eine schwierige Probe gestellt. Können Wanja und der Soldat Marie finden und vom Zauber der bösen Unwettertante befreien?
Die Schneekönigin Eines Abends steht plötzlich die Schneekönigin im Haus der Großmutter von Kai und Gerda, um den ahnungslosen Kai zu sich holen. Als dieser sich verweigert, küsst sie ihn, wodurch sein Herz zu Eis erstarrt. Der einst so warmherzige Kai ist nicht mehr wieder zu erkennen. Frech, vorlaut und sogar bösartig zeigt er sich nun seinen Liebsten. Jegliche Versuche der Großmutter, die guten Seiten Kais "wieder zu beleben", scheitern. Schließlich gewinnt die Schneekönigin und entführt den Jungen in ihren Eis-Palast. Gerda ist zutiefst verzweifelt und traurig über jenen Verlust und beschließt nun Kais Heimkehr selbst zu erzwingen. Und so begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise zum Schloss der Schneekönigin. Unterwegs widerfahren Gerda viele wundersame Dinge: Ihr begegnen sprechende Raben, sie fliegt mit Krähen zum "geteilten Schloss" und wird von Räubern entführt. Bei den Räubern lernt sie die Tochter der Anführerin kennen und macht die Bekanntschaft mit einem sprechenden und fliegenden Rentier, das den Weg in den Norden zum Eis-Palast kennt. Kann Gerda mithilfe des Rentiers das Schloss der Schneekönigin finden und ihren geliebten Stiefbruder befreien?
Feuer, Wasser und Posaunen Als die schöne Hirtin Aljonuschka eines ihrer entlaufenen Zicklein sucht, trifft sie auf den Köhlerburschen Wassja. Beide freunden sich schnell an und verlieben sich ineinander. Unterdessen beschließt der unsterbliche und böse Zauberer Kastschej, auch bezeichnet als "Gerippe Unsterblich", zu heiraten. Seine Wahl fällt schließlich auf Aljonuschka. Schnell lässt "Gerippe" sie in sein Schloss entführen, um dort um ihre Hand anzuhalten. Aljonuschka winkt allerdings ab, da sie ja schon Wassja versprochen ist, und wird dafür in einen Turm gesperrt. "Gerippe" will das liebreizende Mädchen aber für sich allein und prophezeit voll des Zornes den Untergang des inzwischen traurig und verzweifelt suchenden Wassja durch Feuer, Wasser und Posaunen. Zunächst lässt der böse Zauberer den Palast des Zaren Fedul anzünden, im Wissen, dass Wassja dessen Tochter Sofjuschka aus den Flammen retten wird und am Ende dem Inferno erliegt. Doch Wassja widersteht den Flammen. Als Dank für die Heldentat soll er nun die hässliche und dumme Prinzessin Sofjuschka zur Gemahlin nehmen. Er lehnt jedoch ab, da sein Herz nur für Aljonuschka schlägt. Dies wertet der Zar als grobe Majestätsbeleidigung, lässt Wassja in einen Sack stecken und ins Meer werfen. Doch Wassja ertrinkt nicht und gelangt stattdessen ins Reich des Meer-Zaren. Diesen befreit er von der "grünen Langeweile" und darf dafür wieder auf die Erde zurückkehren. Nun beschließt "Gerippe" ihn mit den "Posaunen des Ruhms" zu blenden. Kann Wassja auch dieser Aufgabe widerstehen, den bösen Zauberer vernichten und seiner geliebten Aljonuschka in die Freiheit verhelfen?
Die Eisfee Eines Tages streitet sich ein älteres kinderloses Ehepaar, wer in den verschneiten Wald ziehen sollte, um Holz zu holen. Großmutter Katerina zieht den Kürzeren und macht sich auf den Weg. Plötzlich erscheint ihr eine Eisfee. Hocherfreut über das schöne Mädchen, das wie vom Himmel gefallen vor ihr steht, nimmt sie es mit nach Hause und stellt es dem Großvater Jeremej als Enkelin vor. Ljuba lernt mit Neugier all die Dinge kennen, die die Menschen so tun. Als sie den jungen Töpfer Gridja kennen lernt, verliebt sie sich in ihn. Und auch Gridja ist entzückt von dem liebreizenden Mädchen. Eines Tages kommt der Fürst ins Dorf, um sich eine Braut auszusuchen. Seine Wahl fällt auf Ljuba, die daraufhin mit Gridja ……….
Das Märchen vom Zaren Saltan An einem späten Winterabend sitzen drei Schwestern am Spinnrad und singen. Sie träumen davon Zarin zu sein. Aber nur die Jüngste, die auch die Klügste und Schönste ist, erwählt der Zar zur Gemahlin. Ihre törichten Schwestern degradiert er zu Dienstmägden, die eine zur Köchin, die andere zur Weberin. Im Verbund mit der intriganten Hof-Base und dem Vormund des Zaren beschließen die beiden neidischen Schwestern einen Keil zwischen das noch junge Glück zu treiben. Einige Zeit später muss der Zar in den Krieg. Währenddessen schenkt ihm seine Gemahlin einen Sohn, der wie von Zauberhand Stunde um Stunde wächst. Die eigentlich so freudige Kunde über den Nachwuchs wird nun zur Quelle für die bösen Pläne der vier Intriganten, deren teuflische List schließlich fruchtet. Mutter und Sohn werden auf angeblichen Ersuch des Zaren unverzüglich ins offene Meer gestürzt. Beide überleben die Tortur und werden nach einiger Zeit an eine karge Insel angespült. Dort rettet der mittlerweile jugendliche Prinz einem Schwan das Leben, der in Wirklichkeit eine verzauberte Prinzessin ist, und steht von nun an unter dessen Obhut. Als erstes Wunder lässt der Schwan eine märchenhaft schöne und reiche Stadt erscheinen, die viel Wundersames beinhaltet, auf der aber auch ein Fluch lastet. Dem Zarensohn gelingt es jedoch die Stadt von ihrem Bann zu befreien. Zum Dank krönen ihn die Bewohner zum Fürsten Gwidon. Doch so recht kann Gwidon die neu gewonnene Glückseligkeit nicht genießen. Zu groß ist die Sehnsucht nach seinem Vater. Wird es Fürst Gwidon schließlich gelingen seinen Vater wieder zu sehen, die vier Intriganten zu entlarven und das Herz der zauberhaften Schwan-Prinzessin zu gewinnen?
Abenteuer mit der Tarnkappe Mitja ist während der Ferien mit dem Fahrrad unterwegs, er kurvt durch den Märchenwald, begegnet einem verrückten Wesen und trifft auf die Hütte der Baba-Jaga mit den Hühnerbeinen. Baba-Jaga ist nämlich seine Großtante und er will ihr ein Geschenk seiner Großmutter übergeben. Die nimmt ihn freundlich auf, hatte sie doch schon genug andere Zarensöhne bei sich zu Gast. Also bewirtet sie auch Mitja und bietet ihm und ihrer Freundin einen "Abend mit dem Zauberteller". Das ist jener Spiegelteller, um den ein Äpfelchen herumrollt, und in dem man erkennen kann, was alles in der fernen Welt passiert. Andernorts würde man dazu Fernsehen sagen. Mitja macht sich also einen gemütlichen Zauberteller-Abend. Sie sehen, wie der gute Zar Makar seinen schmierigen Schreiberling Schmierfink als Dieb entlarvt und aus der Stadt verjagen lässt. Schmierfink schwört daraufhin Rache und will den Knochenkerl auf ihn hetzen. Da bricht plötzlich das Bild ab und die besorgte Baba-Jaga und Mitja machen sich sofort auf dem Weg zum Zaren, um ihm zu helfen. Währenddessen befreit Schmierfink den Knochenkerl aus dem Verlies. Dieser nimmt dem Zaren die Krone, manipuliert seine Untergebenen und sperrt den Zaren und die Baba Jaga, die ihm zu Hilfe geeilt ist, ins Verlies. Mitja eilt sofort zur weisen Wassilissa, welche ihn dabei berät, wie Makar und die Baba Jaga befreit werden können. Damit er nicht erwischt wird, erhält er eine Tarnkappe, die ihn unsichtbar macht. Wird es Mitja schaffen seine märchenhaften Freunde zu befreien? Seht selbst!
Die Prinzessin mit der Eselhaut Während der Taufe von Prinzessin Theresa erscheint plötzlich eine böse Zauberin. Uneingeladen prophezeit sie der Prinzessin die Zukunft, hinterlässt das Orakel jedoch unvollendet. Dies erfüllt den König mit Unbehagen und er ist überglücklich als die gute Zauberin, gleichzeitig Taufpatin der Prinzessin, vorschlägt, mithilfe der besten Poeten das Rätsel zu lösen. Nur Poet Aurevoir gelingt es eine passende Zeile zu dichten, allerdings kann sich diese nur die gute Zauberin merken. 17 Jahre vergehen, die Mutter Königin stirbt. Theresa verliebt sich in den Prinzen Jaques und beide planen zu heiraten. Unterdessen verlangt die neue Königin Georgetta vom friedliebenden König Gaston in den Krieg zu ziehen, damit dieser seinen, insbesondere aber ihren Ruf stärkt. Der König lässt sich überreden, aber es fehlt an Geld. Und so soll Theresa einen vermögenden König heiraten, den sie aber hasst. Während der Trauung flüchtet Theresa zu ihrer Taufpatin und bekommt von ihr ein Zauberwasser verabreicht, das sie in eine Bettlerin verwandelt. Mit einem Zauberring sowie einer Eselshaut versehen, die ihr Glück bringen sollen, flieht sie nun und muss sich fortan vielen Herausforderungen stellen. Kann der Zauber besiegt und Theresa wieder in eine Prinzessin verwandelt werden? Ist die Liebe von Prinz Jaques und Theresa stark genug?
Der Wundervogel Semurg Bunjad, ein junger Hirte, lebt in den Bergen Usbekistans. Eines Tages trifft er auf die Tochter des Khans und einen wunderschönen Vogel. Es ist Semurg, der sagenumwobene Vogel des Guten und des Glücks. Er bietet Bunjad Freundschaft und Hilfe an, wenn er sich für den heldenhaften Kampf für die Gerechtigkeit und das Gute auf der Welt entscheidet. Bunjad macht sich daraufhin auf, die Welt zu erkunden. Unterdessen weist Prinzessin Parisad alle Freier zurück und zieht den Spott ihrer Untertanen auf sich. Aus Zorn, tut sie ihren Willen kund, einen beliebigen Untertanen zu heiraten. Es kann ein Jeder, unabhänging von Rang und Besitz, Schwiegersohn des Kahn werden. Wer die Absicht hat um die Hand der Prinzessin anzuhalten, muss jedoch erstmal beweisen, dass er ihrer würdig ist. Ein Wettkampf wird abgehalten. Auch Bunjad versucht sein Glück, und mit der Hilfe des Wundervogels kann er die Bedingungen der Prinzessin erfüllen. Doch die Hochzeit muss warten, da der gefährliche Zauberer Jalmagys das Land bedroht. Bunjad macht sich gemeinsam mit Prinz Schersod auf eine abenteuerliche Reise, um ihn zu vernichten...
Der schwarze Berg Der massige Elefant 'Schwarzer Berg' lebt friedlich in seiner Herde im südindischen Dschungel, als eines Tages das Unglück hereinbricht - die Trockenzeit beginnt. Halb wahnsinnig vor Durst löst sich ein junger Bulle von der Herde und fällt in ein Dorf ein. Er zerstört die Hütten und lässt die Einwohner in angstvoller Panik fliehen. Daraufhin wollen sich die Menschen vor neuen Überfällen schützen und beginnen mit einer Treibjagd auf die Elefantenfamilie. Auch 'Schwarzer Berg' wird in Ketten gelegt. Doch keine Willkür kann ihn zähmen. Erst die Geduld und das liebevolle Verständnis des kleinen Jungen Manu besänftigen seine Wut und Trauer über die Gefangenschaft. Als kurze Zeit später erneut ein wütender Elefant zur Bedrohung für die Siedlung wird, schützt 'Schwarzer Berg' die Menschen vor der tödlichen Gefahr..
Ein Kuckucksei am Zarenhof Klassisches russisches Märchen um einen Königssohn, der als Kind armer Leute aufwächst, da eine böse Hofdame ihn als Baby mit ihrem eigenen Kind vertauscht hat
Die Prinzessin auf der Erbse - Prinzessin gesucht Nach Motiven aus verschiedenen Märchen von Hans-Christian Andersen Ein fürchterliches Unwetter beherrscht die Nacht, als ein junges Mädchen an die Tür einer Burg klopft, um Obdach zu erbitten. Die königliche Familie gewährt dem Mädchen, das behauptet eine Prinzessin zu sein, zwar unverzüglich Einlass, glaubt ihr aber die Herkunft nicht. Nun benötigt das Königreich jedoch zwingend eine Prinzessin. Und so wird der Königssohn in die Welt geschickt, um endlich eine Frau seines Herzens zu finden. Dem Prinzen begegnen auf seiner Reise auch drei unterschiedliche Prinzessinnen: Doch die Richtige ist nicht dabei! Unglücklich, verzweifelt und vor allem ohne Prinzessin kehrt der Prinz schließlich heim. Dort erblickt er plötzlich das junge Mädchen, das sich noch immer im Schloss aufhält, und erkennt auf einmal dessen unvergleichliche Schönheit. Nun wird mit einer Erbse unter 20 Decken geprüft, ob das Mädchen wirklich eine Prinzessin ist.
Der Prinz und der Töpfer Es war einmal in einem fernen Land... Dort blühten die handwerklichen Künste und auf dem Markt wurden die schönsten Dinge angeboten. Doch dies Land wurde von einer stolzen Königin regiert, die nur ihre Schönheit im Sinn hatte, ihrem Sohn das Arbeiten verbot und das Regieren dem raffgierigen und brutalen Karatasch überließ. Dieser ließ die besten Handwerker des Landes unterwegs von Straßenräubern gefangen nehmen und sperrte sie dann in eine tiefe Höhle, damit sie fortan nur für ihn und zu seinem Vorteil arbeiteten. Eines Tages nun begegnet der Prinz Bachtijar dem wunderschönen Mädchen Gulschan, in das er sich bis über beide Ohren verliebt. Überall im Land lässt er nach der Unbekannten suchen, die er zu seiner Braut machen will. Sie wird entdeckt, will von dem fürstlichen Bräutigam aber nichts wissen. Denn die Tochter des Töpfermeisters Nabi will jemanden heiraten, der ein Handwerk beherrscht und in seinem Leben etwas erschaffen hat. Als der Prinz das erfährt, flieht er aus dem Palast, um für seine Geliebte ein Handwerker zu werden. Unterwegs begegnet er Eldor, der auf der Suche nach seinem verschollenen Vater ist. Bachtijar bietet ihm seine Hilfe und Freundschaft an, wenn er ihm hilft ein Handwerk zu erlernen. Ausgerechnet im Vater seiner Liebsten findet er seinen Lehrmeister! Doch das erfährt er erst später, als er sich schon zu einem wahren Künstler seiner Profession entwickelt hat, der seinerseits andere für sein Handwerk begeistert. Wird er Gulschan nun überzeugen können, ihn zu heiraten?
Der Zaubermantel Der berühmte Zauberer Io-Kio hat den aserbaidschanischen Pionieren einen Zaubermantel mitgebracht. Trägt man ihn mit den Silberfischen nach außen und spricht einen Zauberspruch, so gelangt man in die Vergangenheit; wendet man ihn zur roten Seite mit den Goldfischen, so kann man in die Zukunft gelangen. Mit Hilfe dieses Mantels landet der Pionier Raschid in der Vergangenheit. Hier nun muss er erleben, wie der Khan und seine Lakaien das Volk ausbeuten und vor Heuchelei strotzen. Als er einen Mann vor dem Tod rettet und dabei den Khan über den Mund fährt, wird er für einen Dshinn gehalten. Der verängstigte Khan lässt Raschid zu sich holen und will ihn verhaften. Um der Verfolgung zu entgehen, entführt der Junge den Khan in die Gegenwart, wo dieser die Pioniere in Angst und Schrecken versetzt, bis er mit Hilfe des Mantels wieder verschwindet. Diesmal in die Zukunft. Daraufhin fliegen Raschid und die Pionierin Sarifa in die Zukunft, um die Menschen vor dem Bösen zu warnen.
Ali Baba und die 40 Räuber Nahe der Stadt Guljabad treiben Räuber ihr Unwesen. Die Lage wird für die Stadt immer bedrohlicher, denn die Karawanen meiden die Gegend, so dass die Versorgungslage kritisch wird. Unterdessen befindet sich die Karawane eines Kaufmanns auf dem Weg nach Guljabad, wo ihn seine Frau und dessen Söhne, Ali Baba und Kassym, bereits erwarten. Sie rasten am Damm des Stausees, als plötzlich Räuber auftauchen und den Damm, der die Wasserversorgung der Stadt sichert, sprengen. Der Kaufmann bleibt am Leben, wird aber von den reißenden Fluten bis ins entfernte Indien fort getragen, wo er von einem Radscha aufgenommen wird. Dieser lässt eine Nachricht an die Familie des Kaufmanns senden. Ali Baba macht sich sofort auf den Weg um den Vater heimzuholen. Doch in Indien gibt es eine Palastrevolte. Der Radscha wird getötet und der Kaufmann muss nun eilig mit der Prinzessin fliehen. Zum selben Zeitpunkt erreicht auch Ali Baba den Palast, wo er zunächst dem falschem Radscha, später aber auch seinem Vater und der Prinzessin begegnet. Während der Vater die Wachen aufhält, fliehen Ali Baba und die Prinzessin aus dem Palast und schließen sich einer Karawane an. Schließlich wird die Prinzessin entführt. Wird es Ali Baba gelingen, seinen Vater nach Hause zu holen, die Prinzessin zu befreien und den lebenswichtigen Damm wieder aufzubauen?
Garib im Lande der Dshinn Die Zwillingsbrüder Sachib und Garib sind fröhliche und lustige Burschen. Sie bestellen ihre kleine Landwirtschaft und kümmern sich um Mutter und Schwester. Doch Garib genügt das "einfache" Leben nicht mehr. Er möchte zu Ansehen und Wohlstand gelangen. Eines Tages überrascht ihn ein Dämon bei der Arbeit auf dem Feld, der ihm Reichtum, Ruhm, Ehre und Macht verspricht, wenn Garib für ihn arbeite. Dieser erliegt der Verlockung und nimmt das Angebot an. Seine Aufgabe besteht nun darin, den Höhlenbewohnern, genannt Dshinn, sein Wissen und Können zu vermitteln. Anfangs fühlt sich Garib auch wohl und ihm gelingt es, die Unterwelt zu einer fruchtbaren und blühenden Landschaft umzugestalten.Doch Garib quält immer mehr die Sehnsucht nach seiner Familie und der Heimat...
Stepans Vermächtnis Der junge Bergarbeiter Stepan trifft eines Tages im Wald die Herrin des Kupferberges und verfällt der anmutigen Schönheit. Sie bittet den Auserwählten, dafür zu sorgen, dass man ihren Berg nicht weiter der Bodenschätze beraube. Gesagt, getan. Stepan übermittelt diese Botschaft seinem Herrn, wird dafür jedoch gefangen genommen. Nun greift die Herrin des Kupferberges ein und befreit den Jüngling. Sie nimmt ihn mit in ihr Reich und möchte, dass er bei ihr bleibt. Doch Stepan kann nicht, da sein Herz bereits vergeben ist. Schweren Gemüts lässt die gute Fee ihn ziehen, schenkt ihm aber zuvor noch prächtigen Schmuck für seine Braut. Während der Arbeit macht Stepan einen großen Fund, wodurch er in die Freiheit entlassen wird. Nun kann er heiraten. Das Glück scheint vollkommen, als seine Frau kurze Zeit später Tanjuscha zur Welt bringt. Doch Stepan kann dem Zauber und der Anmut der Herrin des Kupferberges nicht widerstehen und trifft sich heimlich mit der Fee. Als dies eines Tages seine heranwachsende Tochter beobachtet, zerbricht er an seinem Gewissen und bringt sich um. Inzwischen ist Tanjuscha im heiratsfähigen Alter und ein reicher Jüngling hält um ihre Hand an. Tanjuscha will ihr Herz aber erst vergeben, wenn dieser ihr das berühmte Malachitzimmer im Zarenpalast zeigt, dass aus dem Fund des Vaters erbaut worden ist...
Der neunte Sohn des Hirten Einst herrschte in den Bergen Kasachstans der mächtige Zauberer Tasbol. Aber anstatt den Menschen mit seinen Zauberkräften Gutes zu tun, übersäte er sie mit Unglück. Da prophezeite man Tasbol, dass er eines Tages vom Sohn eines Pferdehirten bezwungen werden würde. Der Zauberer wollte sich dieser Voraussage nicht tatenlos beugen und beschloss, die acht erwachsenen Söhne und das Neugeborene des Pferdehirten als Krieger in seine Dienste aufzunehmen. Doch Tasbol rechnete nicht mit der Hartnäckigkeit des Vaters, der allen Geboten des Zauberers widerstand. Überaus erzürnt, verwandelte er den Pferdehirten auf der Stelle in einen Stein, lockte die acht Söhne in eine Falle und raubte ihnen das Gedächtnis. Nun gingen einige Jahre ins Land, bis sich der nunmehr zu einem kühnen Recken herangewachsene neunte Sohn aufmachte, seinen Vater und die Brüder zu suchen...
Wie der dumme Iwanuschka das Wunder suchte Als der Bauernjunge Iwanuschka singend durch den Wald schlendert, findet er einen Sack mit sonderbaren Golddingen, die ein Dieb aus dem Haus des reichen Marko gestohlen hat. Da Iwanuschka nicht nur gutgläubig und naiv ist sondern auch überaus ehrlich, bringt er das Diebesgut wieder zurück. Am Haus des Marko lernt er dessen hübsche Tochter Nastenka kennen. Beide verlieben sich Halsüberkopf ineinander. Der reiche Marko jedoch will Iwanuschka loswerden, da er dessen Ehrlichkeit nicht versteht und befürchtet, dass der Jüngling nur sein Geld erschleichen will. Ein Versuch den Einfaltspinsel zu vergiften misslingt glücklicherweise. Trotzdem wird Nastenka später erzählt, dass ihr Liebster tot sei. Aus Kummer über diesen Verlust erkrankt sie schwer: Nastenka verliert ihre Gefühle und kann nur durch ein wahres Wunder gerettet werden. Iwanuschka muss sich nicht lange überreden lassen und begibt sich unmittelbar auf die Suche nach diesem Wunder. Die alte Warwara schickt ihn zur Baba Jaga, die ihn wiederum auf den Zauberer Lukomor verweist. Nun beginnt für Iwanuschka eine abenteuerliche Reise voller Prüfungen und Gefahren. Wird Iwanuschka das Wunder finden und Nastenkas Herz schließlich gewinnen?
Der Lehrling des Medicus Nach einem bulgarischen Märchen Es war einmal eine Stadt im Mittelalter. Dort lebte der junge gewitzte Bursche Radomir vom Verkauf angeblicher Wunderheilmittel. Das Geschäft lief gut, denn noch bevor seinen Gepeinigten der Schwindel auffiel, war Radomir, der Scharlatan, bereits über alle Berge. Eines schönen Tages macht er die Bekanntschaft mit der sowohl hübschen als auch ehrlichen Todorka und verliebt sich Halsüberkopf in sie. Bestürzt erfährt Radomir, dass ihre Mutter gelähmt ist und schwört dieser zur helfen. Da trifft es sich gut, als ihm durch Zufall ein berühmter Wunderheiler begegnet, dessen Vertrauen er sich rasch erschleicht. Radomir verspricht seiner geliebten Todorka, wieder zu ihr zurückzukehren, so bald ihm die Kunst der Heilung obliegt. Nun vergehen einige Jahre. Da verguckt sich der Zar in die nunmehr junge Frau und will nur sie zur Gemahlin. Doch Todorka liebt Radomir und erkrankt schließlich aus Kummer schwer. Voll der Sorge, lässt der Zar den Medicus und dessen Lehrling Radomir rufen...
Kühne Recken aus Nowgorod Nowgorod ist eine blühende Handelsstadt, ein Zentrum der Russen. Dort lebt der Bojarensohn Wassili Buslajew. Mit seinen Streichen jagt er den Bewohnern und Kaufleuten einerseits Furcht ein, andererseits bringt ihm sein stürmisches Wesen auch Bewunderer. Als er wieder einmal als Strafe für seine Taten in der Kammer eingeschlossen wird, belauscht er zwei Männer. Einer berichtet von traurigen Zeiten, in denen gottlose Hunnen Angst und Schrecken im Land verbreiten. Sie halten die Insel besetzt und haben den Fürsten entführt. Die Männer, die sie nicht töten, verkaufen sie als Sklaven an den Kaiser. Wassili beschließt nicht tatenlos zuzuschauen. Er will sein Volk von den Tataren befreien. Mit einer Gruppe ausgewählter Recken, unter denen sich auch die Tochter des entführten Fürsten, Xenia, befindet, macht sich Wassili schließlich auf den Weg. Auf ihrer Reise begegnen die Recken einer furchterregenden Räuberbande. Sie besiegen die Räuber und erfahren so den Aufenthaltsort des Fürsten. Wird es Wassili und seinen Recken letztendlich gelingen, das Land zu befreien?
Scheherezades letzte Nacht Scheherezade fährt fort, die Geschichte vom Schuster Maruf zu erzählen Mit einer reichen Karawane trifft dieser am Hofe des Kalifen ein. Der Herrscher verspricht dem vermeintlichen Kaufmann seine Tochter Esmagül zur Frau. Doch auch der Wesir Dschaffar möchte die Prinzessin heiraten. Er findet heraus, dass Maruf nur ein armseliger Schuster ist. Zum Beweis holt er dessen ehemalige Frau Fatima in den Palast. Bei der Gegenüberstellung gelingt es Maruf jedoch, sie mit Hilfe eines Dschinns zum Schweigen zu bringen. Er braucht nur an seinem Zauberring zu drehen - schon erscheint sein mächtiger Diener. Dschaffar kann den Zauberring allerdings eines Tages stehlen. Er lässt den Kalifen und Maruf in einen Käfig sperren und in die Wüste bringen. Dort werden sie von feuerspeienden Drachen bedrängt. Können der Kalif und Maruf gerettet werden? Und gelingt es Maruf schließlich doch, Prinzessin Esmagül zu heiraten?
Oljas Abenteuer mit dem Hausgeist Es war einmal die kleine Olja, die die großen Ferien auf dem Land, im schönen großen Haus ihrer Großmutter verbrachte. Dort begegnete sie, beim spielen auf dem Dachboden, dem Hausgeist, einem lustigen, kleinen Männlein, genannt "Schischock". Die beiden schließen Freundschaft. Schischock sprudelt nur so vor verrückten Einfällen und Olja verbringt mit ihm die schönsten Ferien, die sie je hatte. Als die Schule wieder begann, begleitet der Hausgeist Olja zurück in die Stadt. Hier kann sich Schischock so richtig austoben und in kürzester Zeit sorgt er für ein riesiges Durcheinander in der Wohnung von Olja's Eltern...
Wie der dumme Iwanuschka das Wunder suchte Als der Bauernjunge Iwanuschka singend durch den Wald schlendert, findet er einen Sack mit sonderbaren Golddingen, die ein Dieb aus dem Haus des reichen Marko gestohlen hat. Da Iwanuschka nicht nur gutgläubig und naiv ist sondern auch überaus ehrlich, bringt er das Diebesgut wieder zurück. Am Haus des Marko lernt er dessen hübsche Tochter Nastenka kennen. Beide verlieben sich Halsüberkopf ineinander. Der reiche Marko jedoch will Iwanuschka loswerden, da er dessen Ehrlichkeit nicht versteht und befürchtet, dass der Jüngling nur sein Geld erschleichen will. Ein Versuch den Einfaltspinsel zu vergiften misslingt glücklicherweise. Trotzdem wird Nastenka später erzählt, dass ihr Liebster tot sei. Aus Kummer über diesen Verlust erkrankt sie schwer: Nastenka verliert ihre Gefühle und kann nur durch eine wahres Wunder gerettet werden. Iwanuschka muss sich nicht lange überreden lassen und begibt sich unmittelbar auf die Suche nach diesem Wunder. Die alte Warwara schickt ihn zur Baba Jaga, die ihn wiederum auf den Zauberer Lukomor verweist. Nun beginnt für Iwanuschka eine abenteuerliche Reise voller Prüfungen und Gefahren. Wird Iwanuschka das Wunder finden und Nastenkas Herz schließlich gewinnen?
Der Lehrling des Medicus Es war einmal eine Stadt im Mittelalter. Dort lebte der junge gewitzte Bursche Radomir vom Verkauf angeblicher Wunderheilmittel. Das Geschäft lief gut, denn noch bevor seinen Gepeinigten der Schwindel auffiel, war Radomir, der Scharlatan, bereits über alle Berge. Eines schönen Tages macht er die Bekanntschaft mit der sowohl hübschen als auch ehrlichen Todorka und verliebt sich Halsüberkopf in sie. Bestürzt erfährt Radomir, dass ihre Mutter gelähmt ist und schwört dieser zur helfen. Da trifft es sich gut, als ihm durch Zufall ein berühmter Wunderheiler begegnet, dessen Vertrauen er sich rasch erschleicht. Radomir verspricht seiner geliebten Todorka, wieder zu ihr zurückzukehren, so bald ihm die Kunst der Heilung obliegt. Nun vergehen einige Jahre. Da verguckt sich der Zar in die nunmehr junge Frau und will nur sie zur Gemahlin. Doch Todorka liebt Radomir und erkrankt schließlich aus Kummer schwer. Voll der Sorge, lässt der Zar den Medicus und dessen Lehrling Radomir rufen...
Die neuen Märchen von Scheherezade Und wieder einmal erzählt die kluge Scheherezade ihrem gelangweilten Gebieter eine kurzweilige Geschichte über einen Helden, der vielleicht sogar in der Stadt lebt. Diesmal ist es die Geschichte vom armen Schuhmacher Maruf, der mit einem gott- und schamlosen Weib namens Fatima verheiratet war. Diese verachtete ihren Mann, weil er es bisher nicht zu Reichtum gebracht hatte und sie nicht so verwöhnen konnte, wie sie sich das wünschte. Also suchte sie sich einen einflussreichen Liebhaber mit Geld und sorgte mit Hilfe einer bösartigen Intrige dafür, dass der ungeliebte Gatte mit Stockschlägen aus der Stadt geprügelt wird. Den heimatlosen Maruf verschlägt es nun ins Reich eines Dshinn, der Mitleid mit ihm hat und ihn weithin übers Meer in ein fernes Land bringt, wo er endlich von der garstigen Fatima verschont bleiben soll. Doch hier spielen sich seltsame und für Maruf nicht weniger gefährliche Dinge ab: So muss der Basar am Markttag menschenleer bleiben, damit Prinzessin Esmagül mit ihren Sklavinnen so wie jeden Freitag ungestört durch die Stadt ziehen kann. Keines Mannes anmaßendes Auge darf das zarte Antlitz der Prinzessin erblicken, da sie Männer hasst und deshalb auch bisher jeden Freier ablehnte. Jedoch verstößt ausgerechnet Maruf aus Unwissenheit gegen dieses Gebot und muss nun die Strafe der Köpfung fürchten. Doch der Prinzessin gefällt der stattliche, edelmütige Bursche, und so bricht sie erstmals selbst das strenge Gesetz und verschont ihn. Weil Maruf auch das Leben des Kaufmanns Ali retten kann, dankt dieser es ihm, indem er Maruf helfen will, selbst ein reicher Kaufmann zu werden. Anfänglich erhält Maruf reichlich Kredit von den Kaufleuten. Doch so hilfsbereit, wie er ist, verschenkt Maruf unbesorgt all das geborgte Geld an die Armen der Stadt. Schon innerhalb eines Monats wächst seine Schuld auf 60000 Dinar an, wovon seine nichts ahnenden Wohltäter, auch Ali, alles andere als begeistert sind. Noch einmal muss ihm die Prinzessin aus der Patsche helfen
Die Prinzessin mit der langen Nase Es waren einmal drei Veteranen, denen Wichtelmännchen aus Mitleid wertvolle Zaubergegenstände geschenkt hatten. Eines Tages kamen die drei an den Hof eines diebischen Königs und seiner schönen, aber hochmütigen Tochter Bosana. Dort wurden die Zaubergeschenke gestohlen. Noch einmal halfen die kleinen Wichtelmänner und gaben ihnen wunderbare Äpfel, von deren Genuss man ganze lange Nasen bekam, die nicht mehr aufhörten zu wachsen. Und diese Äpfel machten die drei nun, unerkannt, der Prinzessin zum Geschenk
Aladins Wunderlampe Aladin wagt es, der Tochter des Sultans von Bagdad, Prinzessin Budur, ins Gesicht zu blicken. Nun droht ihm die Todesstrafe. In letzter Sekunde wird Aladin jedoch von einem bösen Zauberer gerettet, da er ausersehen ist, diesem eine Wunderlampe zu verschaffen, die seinem Besitzer die Macht über den allmächtigen Geist in der Lampe sichert. Aufgrund einer Unachtsamkeit des Zauberers kommt allerdings Aladin in den Besitz des unansehnlichen Lichtspenders. Als dieser schließlich unabsichtlich an der Lampe reibt, erscheint ihm plötzlich der Dschinn - jener wundersame Bewohner des Kupfergefäßes. Schnell freunden sich beide an. Aladin kann fortan auf die Hilfe des Dschinns vertrauen, der ihm gegen habgierige Feinde und bei seinem Bemühen, die Gunst der Prinzessin zu erwerben, dienlich ist. Die Eisfee Eines Tages streitet sich ein älteres kinderloses Ehepaar, wer in den verschneiten Wald ziehen sollte, um Holz zu holen. Großmutter Katerina zieht den Kürzeren und macht sich auf den Weg. Plötzlich erscheint ihr eine Eisfee. Hocherfreut über das schöne Mädchen, das wie vom Himmel gefallen vor ihr steht, nimmt sie es mit nach Hause und stellt es dem Großvater Jeremej als Enkelin vor. Ljuba lernt mit Neugier all die Dinge kennen, die die Menschen so tun. Als sie den jungen Töpfer Gridja kennen lernt, verliebt sie sich in ihn. Und auch Gridja ist entzückt von dem liebreizenden Mädchen. Eines Tages kommt der Fürst ins Dorf, um sich eine Braut auszusuchen. Seine Wahl fällt auf Ljuba, die daraufhin mit Gridja flieht. Feuer Wasser und Posaunen Als die schöne Hirtin Aljonuschka eines ihrer entlaufenen Zicklein sucht, trifft sie auf den Köhlerburschen Wassja. Beide freunden sich schnell an und verlieben sich ineinander. Unterdessen beschließt der unsterbliche und böse Zauberer Kastschej, auch bezeichnet als "Gerippe Unsterblich", zu heiraten. Seine Wahl fällt schließlich auf Aljonuschka. Schnell lässt "Gerippe" sie in sein Schloss entführen, um dort um ihre Hand anzuhalten. Aljonuschka winkt allerdings ab, da sie ja schon Wassja versprochen ist, und wird dafür in einen Turm gesperrt. "Gerippe" will das liebreizende Mädchen aber für sich allein und prophezeit voll des Zornes den Untergang des inzwischen traurig und verzweifelt suchenden Wassja durch Feuer, Wasser und Posaunen. Zunächst lässt der böse Zauberer den Palast des Zaren Fedul anzünden, im Wissen, dass Wassja dessen Tochter Sofjuschka aus den Flammen retten wird und am Ende dem Inferno erliegt. Doch Wassja widersteht den Flammen. Als Dank für die Heldentat soll er nun die hässliche und dumme Prinzessin Sofjuschka zur Gemahlin nehmen. Er lehnt jedoch ab, da sein Herz nur für Aljonuschka schlägt. Dies wertet der Zar als grobe Majestätsbeleidigung, lässt Wassja in einen Sack stecken und ins Meer werfen. Doch Wassja ertrinkt nicht und gelangt stattdessen ins Reich des Meer-Zaren. Diesen befreit er von der "grünen Langeweile" und darf dafür wieder auf die Erde zurückkehren. Nun beschließt "Gerippe" ihn mit den "Posaunen des Ruhms" zu blenden. Kann Wassja auch dieser Aufgabe widerstehen, den bösen Zauberer vernichten und seiner geliebten Aljonuschka in die Freiheit verhelfen? Die Schneekönigin Eines Abends steht plötzlich die Schneekönigin im Haus der Großmutter von Kai und Gerda, um den ahnungslosen Kai zu sich holen. Als dieser sich verweigert, küsst sie ihn, wodurch sein Herz zu Eis erstarrt. Der einst so warmherzige Kai ist nicht mehr wieder zu erkennen. Frech, vorlaut und sogar bösartig zeigt er sich nun seinen Liebsten. Jegliche Versuche der Großmutter, die guten Seiten Kais "wieder zu beleben", scheitern. Schließlich gewinnt die Schneekönigin und entführt den Jungen in ihren Eis-Palast. Gerda ist zutiefst verzweifelt und traurig über jenen Verlust und beschließt nun Kais Heimkehr selbst zu erzwingen. Und so begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise zum Schloss der Schneekönigin. Unterwegs widerfahren Gerda viele wundersame Dinge Ihr begegnen sprechende Raben, sie fliegt mit Krähen zum "geteilten Schloss" und wird von Räubern entführt. Bei den Räubern lernt sie die Tochter der Anführerin kennen und macht die Bekanntschaft mit einem sprechenden und fliegenden Rentier, das den Weg in den Norden zum Eis-Palast kennt. Kann Gerda mithilfe des Rentiers das Schloss der Schneekönigin finden und ihren geliebten Stiefbruder befreien?
|