- zum    Nachdenken
 
                              
 
 
  
 !!! Hundetränen !!!!
 
Am Morgen bist du früh aufgestanden und hast den Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, und ich war glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub -   hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen, und du hast am Straßenrand angehalten,
Tür ging auf, und du hast Stöckchen geworfen,
Ich lief und lief , bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte.
Aber als ich zurück kam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen
gelaufen, um dich zu finden.
Vergebens .
Ich wurde immer schwächer. Ein Fremder kam ,legte mir ein Halsband um,
und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf dich ,
aber du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet,
Nein ,du warst es nicht -sondern der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einem Raum -es roch nach Tod! Meine Stund war gekommen...
Geliebtes Herrchen, ich will, dass du eins weißt: Trotz des Leidens,
das du mir angetan hast, erinnere ich mich noch stets an dein Bild.
Und falls ich noch einmal auf die Erde zurück komme -
ich würde auf dich zulaufen, denn ich hatte dich lieb!!!

 

 

Wenn es soweit ist
 
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält ständig mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
 
Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
Muss Deine Freundschaft das Schwerste besteh'n.
 
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss ? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
 
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen komme zur Ruh.
 
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
 
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
 
Aus dem Englischen übertragen von Werner Schuster 1983

 

 

Testament und letzter Wille eines Hundes
 
Ich besitze wenige Güter, die ich hinterlassen kann.
Nichts Wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück.
Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten, aber sie nicht wegen mir leiden.
In meinem Leben bemühte ich mich ihnen ein Trost in traurigen Momenten und Freude in ihrem Glück zu sein.
Es tut mir weh ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten.
Die Stunde des Abschieds ist gekommen und es fällt mir schwer sie zu verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz zum Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod.
Eine große Bitte noch; ich hörte oft von meinen Menschen ''wenn er stirbt, wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir keinen anderen haben möchten".
Ich bitte meine Menschen sich aus Liebe zu mir, wieder einen Hund aufzunehmen. Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein Andenken. Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie gerade weil ich in ihrer Familie lebte nun nicht mehr ohne Hund leben können.
Ich war nie eifersüchtig oder erbärmlich, spielte mit der schwarzen Katze, teilte in kalten Tagen den Teppich mit ihr und all die anderen Dinge aus Treue und Liebe.
Ich hinterlasse meinem Nachfolger mein Halsband und die Leine und wünsche ihm, dass er - wie ich - das Glück in diesem Haus genießt.
Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: "Wenn Ihr mein Grab besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier eine Kreatur ruht, die Euch liebte. So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde Euch hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele (Geist) dankbar mit dem Schwanz wedelt.

 

 

 

 

Diese Seite widme ich:
 
Dolly - Deutscher Schäferhund    1977 - 1986
 
Sheriena - Afghane 1985 - 1993
 
Sarah - Mischling ( Schäferhund/Collie ) 1992 - 2005
 
Aika - Mischling ( Golden Retriever/ Collie ) 1996 -2010
 

                                                                                         

 

 

  

 

Tödliches Vertrauen
 
Endlose Stille bei dunkler Nacht,
die Stute über ihre Herde wacht.
Glasklare Augen schauen
ruhig in die Weite,
beruhigende Wärme des Menschen
an ihrer Seite.
Zuerst beunruhigten sie
die Schritte im Gras,
Anspannung aller Muskeln,
die sie am Körper besaß.
Warnendes Schnauben für ihre Herde,
furchtsames Wiehern der
ihr anvertrauten Pferde.
Als Wächter blieb sie bis
zum Schluß stehen
und sah die Mähnen der angstvoll
galoppierenden Pferde wehen.
Sie hatte die Gefahr früh genug erkannt
und wäre bei einem Wolf
wohl auch weggerannt.
Doch die Silhouette eines Menschen
im letzten Licht
fiel bei ihrer Entscheidung ins Gewicht,
gebannt auf ihrem Fleck zu verharren
und neugierig auf den
Menschen zu starren.
Freundlich wiehernd begrüßt sie
den Unbekannten,
sich nicht bewußt, dass die anderen
Pferde um ihr Leben rannten.
Stöbert gierig nach einem Apfel
in den Taschen,
lässt sich hoffnungslos von
ihm überraschen.
Leuchten der Klinge im Mondlicht -
hier spricht die Gewalt, kein Gericht.
Schmerzverzerrte ungläubige Augen,
Instinkte der Natur zu nichts mehr taugen.
Zustechen der Klinge immer wieder,
Zusammenbrechen der alten Glieder.
Den Kopf hebt sie mit letzter Kraft,
aus tiefen Wunden strömt der Lebenssaft.
Instinkte der Natur waren erwacht,
nicht das Raubtier Mensch bedacht.
Letztes Schnauben als Warnung
für ihre Herde,
im Mondlicht wild galoppierende Pferde.
Die Sonne geht strahlend auf
am nächsten Tag,
keiner diese schreckliche Tat
zu verstehen mag.
Stumm steht die Herde
bei ihrem Artgenossen,
ein Pferd hat noch nie
eine Träne vergossen.
Zitternd leidend in endloser Qual,
das Pferd hatte hier keine andere Wahl.
Vertrauen und bedingungslose Treue,
der Täter Mensch kennt keine Reue.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pain hält ständig mich wach-
Was Du dann tun musst-tu es allein,
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
 
Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag-mehr als jemals geschehn-
Muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.
 
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
 
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur-bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
 
Mit der Zeit-ich bin sicher-wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wiehern ein letztes Mal-
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
 
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
 
Du hast das Richtige getan.
 
 

 

                                                                                                                                                      

 

 

 

                                                       Treue
 
                                             Daß mir der Hund das Liebste sei,
 
                                             Sagst du, o Mensch, sei Sünde?
 
                                            Der Hund bleibt mir im Sturme treu,
 
                                             Der Mensch nicht mal im Winde...

 

 

 

 

 

 

 

 

Nennst du einen Hund dein eigen, wirst du nie verlassen sein!
 
 
 
Wenn alle dich meiden und hassen,
 
 ob mit oder ohne Grund,
 
wird einer dich niemals verlassen,
 
und das ist dein treuer Hund.
 
 
 
Und würdest du ihn schlagen,
 
ganz herzlos und ohne Verstand,
 
er wird es geduldig ertragen,
 
und leckt dir dafür noch die Hand.
 
 
 
Nur Liebe und selbstlose Treue,
 
 hat er für dich immer parat.
 
 Er beweist es dir täglich aufs Neue,
 
wie unsagbar gern er dich hat.
 
 
 
Nennst du einen Hund dein eigen,
 
wirst du nie verlassen sein,
 
und solltest du mal einsam schweigen,
 
bist du dennoch nie allein.
 
 
 
Wird einst der Tod dir erscheinen,
 
und schlägt dir dann die letzte Stund,
 
wird einer bestimmt sehr um dich weinen,
 
und das ist dein treuer Hund.
 
 
 
Drum schäm dich nicht deiner Tränen,
 
wenn einmal dein Hund von dir geht.
 
Nur er ist, das will ich erwähnen,
 
das Wesen, das stets zu dir steht

 

 

 

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